Marken treten selten alleine auf, sondern meist im Verbund mit Dachmarken, Schwesternmarken oder gar Tochtermarken. Sie können daher selten isoliert betrachtet werden.

Markenfamilien müssen daher immer im Verbund betrachtet werden, da sie sich gegenseitig beeinflussen und oft auch überschneiden.

Hinzu kommt, dass viele Dachmarken eine weniger hohe Strahlkraft am Markt erzeugen als ihre Submarken. Ein guter Grund für eine Einzelmarken-Strategie. Trotz allem steht die Dachmarke aber für etwas, ist sozusagen das Bindeglied und die Richtschnur, die teils komplexe Marken-Strukturen zusammenhält, aber nach außen nicht dominiert.

Gerade im B2B-Bereich kommt es vor, dass Dachmarken und Submarken fast losgelöst voneinander existieren. Sie wurden z. B. einst gegründet, um Interessengruppen stärker ans Unternehmen zu binden. Umso erfolgreicher solche Submarken im Unternehmen aber werden, umso mehr isolieren sie sich auch.

In einer gesunden Markenarchitektur stärken sich aber Marken innerhalb einer Familie. Eine spannende Herausforderung, der sich unsere Agentur-Markenspezialisten immer gerne stellen.

Markenarchitektur 1