Um die Grundwerte einer Marke zu bestimmen, ist in der Regel ein Workshop mit den Markeninhabern und Markenverantwortlichen ein effektiver Weg.

In einem ersten Kick-Off-Meeting werden Umfang und Ziele des Workshops definiert und vor allem Vertrauen aufgebaut. Daraufhin wird für jeden Auftraggeber ein individuell gestalteter Workshop erstellt, der nicht nur die vorgegebenen Ziele erreichen möchte, sondern auch bei der Durchführung die Motivation zur Mitarbeit auf einem hohem Niveau hält.

Selbst wenn sich die Inhalte ähneln und die Zielsetzungen dieselben sind, so sind die Teilnehmer an Markenworkshops vollkommen unterschiedlich besetzt. Markenworkshops mit mittelständischen Familienunternehmen, die z. B. mitten in einem Generationsumbruch stecken, erfordern sensibles Feingespür, um die Marke in eine neue Ära zu tragen. Stark vertriebsorientierte Unternehmen der B2B-Branche müssen oft erst an den Glauben von der Macht der Marke herangeführt werden, bevor der eigentliche Workshop beginnt, während Big-Player mit großen Marketingabteilungen vor lauter Fachwissen um „Marke“ den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen und gut daran tun, sich zu den Wurzeln der Marke zurückführen zu lassen.

In diesem Zusammenhang ist auch der Begriff des „Workshop-Leiters“ wenig zutreffend, denn „geleitet“ wird hier in der Regel nichts – schließlich wären dann die Ergebnisse ja vorhersehbar. Vielmehr sehen wir hier den fachkundigen Moderator, der mit psychologischem Feingefühl aus seinen „Gästen“ auch unerwartete Reaktionen und überraschende Informationen ans Licht bringt.

Nur auf diesem Wege kann am Ende des Workshops eine Markenpersönlichkeit definiert werden, die von allen Beteiligten durch und durch akzeptiert wird und auf lange Zeit Gültigkeit haben wird.

Markenworkshop 1